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Die Festungswerke sind die Zeugnisse der Ereignisse, die während des 1.Weltkrieges statt gefunden haben. Die Gegend hier war die Grenze zwischen Österreich und Italien und hier fanden zahlreiche Gefechte zwischen den feindlichen Heeren statt.
Das Werk von Tenna Es wurde zwischen 1880 und 1882 erbaut. Es ist eine viereckige Konstruktion, die aus Steinen, die aus einem Steinbruch im Ortsteil “Valle dell’Orco” auf dem Hügel von Tenna, stammen, errichtet. Diese Steine transportierte man auf Booten am Ufer des Levicosees entlang, um sie dann mit einer Art Seilbahn nach Tenna zu bringen. Das Gebäude bestand aus 2 Etagen: im Erdgeschoss befand sich die Küche und im oberen Geschoss die Zimmer der Soldaten. Zugang: man kann die Befestigung vom Ort Tenna, vom Piazza S. Rocco aus, entlang der Via Roma und der Via S. Valentino, erreichen.
Das Werk “Col de le bene” Als Zwillingswerk der Festung von Tenna steht es auf dem Hügel, der den See nord-östlich überragt. Es diente als Beobachtungspunkt und Depot, was v.a. seiner, die Front betreffend, vorgelagerten Position zuzuschreiben war. Es verfügt über eine polygonale Form. Seine Nordseite ist mit einem Panzer befestigt. Die innere Aufteilung entspricht dem Muster der österreichischen Befestigungen des 19. Jahrhunderts. Zugang: von Levico aus geht es die Via San Biagio entlang. Am Wegscheid angekommen, geht es rechts auf einem Waldweg bis hin zum Hügel Colle delle Benne, auf dem das Festungswerk steht.
Festungswerk Cima Vezzena Es war ein Beobachtungspunkt der Artillerie, auch “das Auge der Hochebenen” genannt. Von hier aus kontrollierte man den Westhang Richtung Asiago und den Nordhang des Valsugana bis hin zur Zange, die durch das Festungswerk Tenna und delle Benne gebildet wurde und den Zugang nach Trient verschloss. Es steht genau auf der Spitze des Berges Pizzo di Levico und wurde von 1907-1915 direkt am Abgrund errichtet. Schon zu Beginn des Krieges wurde das Objekt zahlreichen intensiven Bombardierungen ausgesetzt. Zugang: es ist nur zu Fuß vom Vezzena-Pass aus zu erreichen, dabei kommt man am Festungswerk Busa Verle vorbei und läuft auf der ehemaligen Militärstraße, die bis auf den Gipfel führt.
Festungswerk Busa Vèrle Es wurde zwischen 1907 und 1914 konstruiert und steht auf der Vezzena-Hochebene. Es bildete den vorgelagerten Verteidigungsring zwischen dem Österreichisch-Ungarischen und Italienischen Reich und blockierte die Straße, die auf die Hochebene von Asiago führte. In den ersten Monaten des Krieges war es zahlreichen Bombardierungen ausgesetzt. Ab Mai 1916, mit Beginn der Strafexpedition und der Verschiebung der Front in süd-östliche Richtung, wird es als Quartier und Beobachtungspunkt der Verbindungswege genutzt. Zugang: man gelangt zum Festungswerk auf der Straße, die zum Vezzena-Gipfel führt. Diese Straße kann man nur zu Fuß zurücklegen.
Das Werk Gschwent –Lavarone Es wurde zwischen 1908 und 1912 nach einem Projekt von Rudolf Schneider errichtet und befindet sich direkt am Abhang, um von dieser Position aus das Astico-Tal zu kontrollieren. Es hatte die gut definierte Aufgabe, die Stadt Trient vor den italienischen Angriffen zu schützen. Es besteht aus drei Blöcken und zahlreichen, in den Felsen geschlagenen, Schützengräben. Heute ist es Besitz der Gemeinde Lavarone, die das Werk restauriere und ein Museum des 1. Weltkrieges darin einrichtete. Info und Tel. 0464 780005 www.fortebelvedere.org
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