DIE SCHLÖSSER
Einer der Reichtümer des Valsugana sind ohne Zweifel die Kulturgüter von hohem artistischen Wert, die sich in den Kirchen und in den Schlössern des Valsugana wieder finden.
Das Schloss Pergine, Pergine Valsugana
Zuerst gehörte das Schloss den Herren von Pergine, wechselte im Folgenden aber oft seine Besitzer. Es gehörte lange Zeit den Tiroler Fürsten, bis es bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts in den Besitz der Kirche überging, dann wurde das Schloss von einer deutschen Gesellschaft erworben, die das Gebäude auch restaurierte. Der Komplex ist von 2 Mauern umgeben. Die mittelalterlichen Stellungen dienten v.a. der Verteidigung, während die Renaissancegebäude als Residenzen fungierten. Erwähnt werden sollten auch die “prigione della goccia” (das Tropfengefängnis) und die “Camera del camino” (das Kaminzimmer)  das v.a. durch die Erscheinung einer geheimnisvollen “dama bianca” (einer weißen Dame) bekannt wurde. Heute befindet sich das Schloss im Privatbesitz und dient u.a. als Ausstellungsort zeitgenössischer Kunst oder kulturellen bzw. musikalischer Veranstaltungsort.
Tel. 0461.531158
www.castelpergine.it

Magnifica Corte Trapp, Caldonazzo
Die Corte Trapp ist ein aus mehreren Fabrikaten zusammengesetztes Gebäude, das von einer gezackten Mauer umgeben wird, die dem Schloss und den Ställen ihre äußere Form gibt. Am mittleren Gebäude kann man auch heute noch das  Wappen der Familie Trapp, der Tiroler Grafen und der Österreichischen Herzöge erkennen. Das Schloss öffnet seine Pforten vorwiegend bei kulturellen oder touristischen Veranstaltungen.
Info: Mobil 392 5602175
www.cortetrapp-caldonazzo.it

DAS SCHLOSS TELVANA, Borgo Valsugana
Der Kern des Schlosses steht auf einem einfachen Felsen und in seinem Inneren kann man die Wände besichtigen, die die beiden Schutzwälle verbanden, die heute nicht mehr stehen, aber einst die Residenz schützten. Außen befindet sich auch ein quadratischer Turm und hier kann man noch die Reste der alten gezackten Mauer besichtigen. Das oberhalb liegende Gebäude weist einige Charakteristiken der Architektur aus der Zeit des römischen Reiches auf, während das unterhalb liegende Gebäude gotische Stilelemente zeigt. Das Schloss befindet sich in Privatbesitz und kann aus diesem Grund im Inneren nicht besichtigt werden. Es ist jedoch über einen schönen Spaziergang vom Zentrum Borgos aus zu erreichen.

DAS SCHLOSS  IVANO
(Ivano Fracena)
Es stammt aus dem Jahr 590 n. Chr. und ist von robusten Mauern umgeben. An den Seiten befinden sich die beiden Hauptkonstruktionen: die so genannten  „Palazzo di Là“ und der „Palazzo di Qua“. Das Schloss fungierte als ein befestigter Zufluchtsort der Römer. Auch im Mittelalter hatte das Schloss v.a. strategische Bedeutung, denn es galt als Verbindung zwischen der alpinen Zone und der venetischen Ebene.  Am Ende der Herrschaftsperiode der Familie Ivano geht es in den Besitz der Herren von Caldonazzo, dann Venedigs und später der Grafen Wolkenstein-Trotsburg über. Nach dem Ende des 1. Weltkrieges erwarb die Familie Staudacher das Gebäude und blieb bis heute Besitzer des Schlosses. 
Info: Tel. 0461 763432
www.castelivano.it
 
 
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